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16
Sep

Der Ursprung von Halloween

Der katholische Feiertag Allerheiligen wird in Deutschland jährlich am 1. November jeden Jahres begangen, dies jedoch nicht in allen Bundesländer. In den Bundesländern mit einem überwiegend protestantischem Bevölkerungsanteil wird statt dessen der 31. Oktober als Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag geführt. Am Vorabend von Allerheiligen, also am Abend des 31. Oktobers hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten ein Brauch etabliert, diesen Abend in ganz besonderer Weise zu begehen.

Dieser Brauch hat seine Wurzeln in Irland, wo an diesem Abend allerlei volkstümliche Riten zelebriert wurden. Ab dem beginnenden 19. Jahrhundert wurden von den irischen Einwanderern in den USA diese Bräuche wieder entdeckt und auf amerikanische Art weiterentwickelt. Abgeleitet wurde der Begriff Halloween von All Hallows Evening (Allerheiligenabend) und stellt quasi eine Kontraktion dieser Wortkombination dar.

An Halloween spielen Kürbisse ein wichtige Rolle. Es geht die Sage um, dass einst ein Bösewicht namens Jack Oldfield den Teufel selbst betrog. Da Jack nun aber ein Bösewicht war, fand er im Himmel keine Aufnahme. Weil er aber den Teufel betrogen hatte, wollte selbst dieser ihn nicht haben. Gnädigerweise schenkte ihm der Teufel jedoch eine glühende Kohle und eine Rübe. Mit diesen beiden Gegenständen ausgerüstet, schleicht Jack Oldfield seitdem des Nacht durch die Welt. In den USA wurde aus der Rübe ein Kürbis, den man aushöhlte und mit allerlei Fratzen versah. Die glühende Kohle kam in Form einer Kerze in das Innere des ausgehöhlten Kürbisses, den man vor dem Haus aufhing, was zur Abschreckung böser Geister dienen sollte. Dieses unheimlich und teils gruselige Treiben fand bei der Jugend in den USA und auch in Kanada großen Anklang und sie machte sich ein Gaudi daraus, andere Leute zu erschrecken. Die jungen Leute selbst kleideten sich in düsteren Farben und schminkten ihre Gesichter gespensterhaft.

Diese zu Halloween zelebrierten Bräuche schwappten Anfang der 90 er Jahre des vergangenen Jahrhunderts auch nach Europa und verbreiteten sich von Frankreich ausgehend in den mitteleuropäischen Ländern. Seitdem ist Halloween bei jungen Leuten ein äußerst beliebter Event, der meist verbunden mit Partys begangen wird. Traditionell gibt es an Halloween Speisen, die aus Kürbis bereitet werden, zum Beispiel Pumkin Pie.

 
16
Mrz

Von Kürbissen und Kobolden

Halloween-Partys sind seit Generationen bei jung und alt beliebt. Kinder erfreuen sich der Möglichkeit, mal richtig gruselig zu wirken und von hoch verängstigten Erwachsenen Süßigkeiten einzutreiben. Erwachsene lassen sich durch Filme wie 13 Geister, Dracula oder die Halloween-Filme um Micheal Myers mal richtig ängstigen und über allem schwebt omnipräsent der grinsende, illuminierte Kürbiss. Kein Wunder, denn schließlich ist es das Innere des Kürbisses, dass eine Halloweenparty auch im kulinarischen Bereich zu etwas ganz besonderem macht. Die Rezepte reichen vom traditionellen Pumpkinpie über Bowlen bis hin zu Kürbissuppen und Brotdips. Durch ihre harte Hülle eignet sich die auch tatsächlich aus Nordamerika stammende Pflanze hervorragend zum Schnitzen und verbreitet durch das typische orange ein geheimnisvolles Licht. Dass es sich bei Halloween dann meistens doch eher um ein gesellschaftliches Highlight als um eine kollektive Geisterstunde handelt, kann man an den meistens grinsend dargestellten Halloweenköpfen erkennen. Aber auch hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt und das gruseligste an einem gemeinschaftlichen Kürbisschnitzen ist mit Sicherheit das Werkzeug und die Erinnerungen an bereits vergangene Feiern.